Naturkosmetik

Mythos & Wahrheit

Mythos & Wahrheit

Der Mensch, als Teil der Natur, fühlt sich irgendwie sicher, wenn er Naturprodukte verwendet. In unserer über-industrialisierten, mit Technik überfrachteten Welt haben wir Sehnsucht nach dem Ursprünglichen und suchen Wege zurück zu den Wurzeln. Der „Bio“-Markt für „grüne“ und damit vermeintlich besonders gut verträgliche Produkte boomt mittlerweile schon Jahrzehnte, wächst stetig und hat unterdessen schon einen eigenen Industriezweig hervorgebracht. Es lässt sich reichlich Geld verdienen mit dem Glauben der Menschen an das „Gute darin“ und so macht der Kommerz auch vor Bio nicht halt. Teuer zu bezahlende Siegel versprechen dem Konsumenten Glückseligkeit und schenken uns ein sanftes Ruhekissen für unser Gewissen.
Der Mensch, als Teil der Natur, fühlt sich irgendwie sicher, wenn er Naturprodukte verwendet. In unserer über-industrialisierten, mit Technik überfrachteten Welt haben wir Sehnsucht nach dem Ursprünglichen und suchen Wege zurück zu den Wurzeln. Der „Bio“-Markt für „grüne“ und damit vermeintlich besonders gut verträgliche Produkte boomt mittlerweile schon Jahrzehnte, wächst stetig und hat unterdessen schon einen eigenen Industriezweig hervorgebracht. Es lässt sich reichlich Geld verdienen mit dem Glauben der Menschen an das „Gute darin“ und so macht der Kommerz auch vor Bio nicht halt. Teuer zu bezahlende Siegel versprechen dem Konsumenten Glückseligkeit und schenken uns ein sanftes Ruhekissen für unser Gewissen.

Grün = harmlos & sanft?

Das könnte man aus purem Urvertrauen zu Mutter Natur zu schnell mit einem JA beantworten. ABER – neben wunderbarem Reichtum an pflanzlichen Schätzen, die uns seit Menschengedenken hilfreich begleiten als Heil-oder Schönheitsmittel, birgt die Natur auch die heftigsten Gifte und eben auch Allergene. Eine Kontaktallergie durch pflanzliche Inhaltsstoffe ist gar nicht so selten, die sich in Hautrötungen, Juckreiz, Schuppungen, Bläschen, Pusteln oder Ekzemen zeigt. Die Beschwerden stellen sich meist erst nach 24 bis 72 Stunden ein, so dass es schwer fällt, den Allergieauslöser eindeutig zu identifizieren. Gerade bei Naturkosmetika unterliegt die Qualität der verwendeten Inhaltsstoffe
einer permanenten, riesigen Schwankungsbreite durch unterschiedliche Ernten, territoriale Klimabedingungen uvm. Das ist eben Natur. Oftmals werden heute natürliche Substanzen in chemischen Laboratorien „nachgebaut“ mit einem Reinheitsgrad, der die Natur bei weitem übertrifft. Im Prinzip kann jeder Inhaltsstoff eine Allergie oder Unverträglichkeit auslösen. Häufigkeit des Kontaktes und Konzentrationshöhe des Stoffes sind dabei entscheidende Parameter für eine mögliche Sensibilisierung. Zu den häufigsten Auslösern zählen Duftstoffe, Konservierungsmittel und Farbstoffe – also weitgehend harmlose aber für ein Kosmetikprodukt wichtige Inhaltstoffe.

Grün = harmlos & sanft?

Das könnte man aus purem Urvertrauen zu Mutter Natur zu schnell mit einem JA beantworten. ABER – neben wunderbarem Reichtum an pflanzlichen Schätzen, die uns seit Menschengedenken hilfreich begleiten als Heil-oder Schönheitsmittel, birgt die Natur auch die heftigsten Gifte und eben auch Allergene. Eine Kontaktallergie durch pflanzliche Inhaltsstoffe ist gar nicht so selten, die sich in Hautrötungen, Juckreiz, Schuppungen, Bläschen, Pusteln oder Ekzemen zeigt. Die Beschwerden stellen sich meist erst nach 24 bis 72 Stunden ein, so dass es schwer fällt, den Allergieauslöser eindeutig zu identifizieren. Gerade bei Naturkosmetika unterliegt die Qualität der verwendeten Inhaltsstoffe einer permanenten, riesigen Schwankungsbreite durch unterschiedliche Ernten, territoriale Klimabedingungen uvm. Das ist eben Natur. Oftmals werden heute natürliche Substanzen in chemischen Laboratorien „nachgebaut“ mit einem Reinheitsgrad, der die Natur bei weitem übertrifft. Im Prinzip kann jeder Inhaltsstoff eine Allergie oder Unverträglichkeit auslösen. Häufigkeit des Kontaktes und Konzentrationshöhe des Stoffes sind dabei entscheidende Parameter für eine mögliche Sensibilisierung. Zu den häufigsten Auslösern zählen Duftstoffe, Konservierungsmittel und Farbstoffe – also weitgehend harmlose aber für ein Kosmetikprodukt wichtige Inhaltstoffe.
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